
Cross-Linking (Hornhaut-Vernetzungsbehandlung)
Cross-Linking ist eine wirksame Behandlung bei Keratokonus und Hornhautektasie. Beim Keratokonus wird die Hornhaut dünner und die Kollagenfasern schwächer. Durch Cross-Linking werden diese Fasern gestärkt, um das Fortschreiten der Erkrankung zu stoppen. Ziel ist nicht die Korrektur der Sehstärke, sondern die Stabilisierung der Hornhaut. Vor dem Eingriff sollten kein Make-up, Parfum oder Cremes verwendet werden; eine Begleitperson ist erforderlich.
Was ist das Hornhaut-Cross-Linking? Welche Schritte umfasst der Eingriff?
Die Epithelschicht wird entfernt. Riboflavin-Tropfen (Vitamin B2) werden 20–30 Minuten lang aufgetragen. Anschließend wird UVA-Licht 8–10 Minuten angewendet. Die Kombination stärkt die Kollagenfasern und versteift die Hornhaut.
Nach dem Eingriff und Heilungsverlauf
Eine Schutzlinse wird eingesetzt. Brennen und Tränen können 4–5 Tage anhalten. Nach der Heilung wird die Linse entfernt. Augentropfen sind regelmäßig anzuwenden. Die Sehschärfe kann mehrere Wochen verschwommen sein.
Kontrollen und Nachsorge
Regelmäßige Kontrollen überwachen den Verlauf. Bei Bedarf kann die Behandlung wiederholt werden. Ziel ist die Stabilisierung der Hornhaut.
Anwendungsbereiche
Neben Keratokonus wird die Methode auch bei postoperativer Hornhautektasie eingesetzt. Die Eignung wird individuell entschieden.
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